Stadt Wien Podcast
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Wiens Insektenwelt erforschen: Beispiel Am Heidjöchl
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Die Wiener Stadtteilplanung spricht in „15 Fragen, 15 Minuten“ mit dem Biodiversitätsforscher Georg Teischinger über Insekten in der Stadt, Artenvielfalt und die Rolle der Stadtplanung beim Schutz wertvoller Lebensräume. Im Fokus steht das Stadtentwicklungsgebiet Am Heidjöchl, wo gemeinsam mit Bürger*innen Insektenarten erhoben wurden, um Biodiversität langfristig in die Planung des neuen Stadtteils zu integrieren.
Weitere Informationen zum Thema:
Projekt: Artenvielfalt gemeinsam erheben und erleben – C... | Stadt Wien
Alle Folgen der Podcast-Reihe „15 Fragen - 15 Minuten“
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-Hallo und herzlich willkommen bei "15 Fragen, 15 Minuten", dem Podcast der Wiener Stadtplanung. Hier erfahren Sie Hintergründe und Zusammenhänge aus den Bereichen Stadtteilplanung und Quartiersentwicklung in Wien. Wo und wie entwickelt sich die Stadt weiter, welche neuen Projekte und Vorhaben gibt es? Zu Wort kommen hier die Planerinnen selbst und bieten direkte Einblicke in ihre Arbeit. Vielen Dank fürs Dabeisein. Heute zum Gespräch im Stadtplanungspodcast "15 Fragen, 15 Minuten" ist Georg Teischinger. Georg ist auf der Universität Wien in der Biodiversitätsforschung tätig, im Bereich Insekten in der Stadt und auch auf der Uni Innsbruck in der angewandten Zoologie. Er forscht dort auch an Insekten in der Landwirtschaft. Für die Wiener Stadtplanung leitet er die Expeditionen "In die Welt der Insekten", die wir dort im Zusammenhang mit dem Stadtentwicklungsgebiet am Heidjochl organisieren. Wir führen dort gemeinsam mit den Bürgerinnen eine Artenerhebung durch, die dann in die Planung des neuen Stadtteils einfließen wird. Unser Ziel ist es dort, möglichst viele der derzeit im Gebiet lebenden Tierarten und natürlich auch Insektenarten im neuen Stadtteil zu erhalten und möglicherweise die Biodiversität durch die Gestaltung des neuen Stadtteils auch zu erhöhen, im Vergleich zu heute. Hallo Georg.-Hallo Andreas, freut mich da zu sein.-Warum ist denn der Schutz der Arten beziehungsweise der Erhalt der Biodiversität so wichtig für uns alle?-Die Natur kann man sich wie so ein Netz vorstellen, wo alles ineinandergreift. Und wenn man einen Knoten von diesem Netzwerk aufmacht, dann entsteht hier eine Lücke und die anderen Netzwerke gehen dann quasi verloren oder werden nicht so gut versorgt in diesem gesamten System. Und Insekten vor allem oder Tiere sind in unserem Ökosystem, vor allem in der Naturlandschaft und auch in der Landschaft des Menschen natürlich, in der Kulturlandschaft ein ganz, ganz wichtiger Faktor. Die tragen dazu bei, dass sie Boden schaffen, jetzt in der Stadt wahrscheinlich nicht so extrem, am Land ist das mehr das Thema. Sie tragen dazu bei, dass sie Schädlinge in Schach halten. Wenn man denkt an die Tomaten am Balkon, die werden sehr gerne von Blattläusen befallen und gewisse Insekten gibt es da, denkt nur an den Marienkäfer, die die Blattläuse bekämpfen. -Ich habe gehört, dass die Menschheit ungefähr noch ein Jahr überleben könnte, wenn sozusagen jetzt fiktiv gedacht, von heute auf morgen alle Insekten vom Planeten verschwinden würden. Das hat irgendein Biodiversitätsforscher aus den USA mal postuliert. Wie du das jetzt mit dem Netz beschrieben hast, das ist ja sozusagen sehr eindrucksvoll. Aber welche weiteren Funktionen hat denn die Insektenwelt noch für unsere Landwirtschaft zum Beispiel?-Ja, der große Faktor ist natürlich die Bestäubung von Pflanzen. Zum Beispiel in China hat damals in der Revolution hat man alle Vögel vernichtet und Insekten vernichtet und keine Bestäuber mehr. Jetzt müssen die mit der Hand bestäuben. Ganz wichtige Funktion: den Bodenaufbau, auch in der Stadt natürlich. Boden ist was ganz, ganz Wichtiges. Der speichert CO2, nimmt Wasser auf und gibt uns natürlich auch fruchtbares Land, damit wir wieder Tomaten zum Beispiel anbauen können.-Allgemein jetzt in Bezug auf Städte gesprochen, gelten diese ja als Orte mit hoher Biodiversität. Also das haben wir jetzt in unseren Podcasts zur Vogelwelt schon gehört und auch zum Podcast zu den Reptilien, dass es in Wien verhältnismäßig viele Arten in diesem Bereich gibt. Natürlich sind Städte auch Lebensraum für Insekten. Stimmt es, dass gerade auch in Wien oder auch in Städten besonders viele Arten vorhanden sind?-Ja, Wien ist es europaweit zumindest eine der artenreichsten Städte und hat natürlich auch einen Hintergrund. Es sind mehrere klimatische Bedingungen, die hier in Wien super aufeinandertreffen, auch das pannonische Klima, das Klima vom Waldviertel und vom Süden rauf. Und da können sich natürlich unterschiedlichste Insekten, die an diese klimatischen Bedingungen sind, anpassen. Und auch in diesen Zwischenräumen, zwischen diesen Klimaräumen entwickeln sich ja auch gewisse Spezialisten, die sich auch an das anpassen. Deswegen hat auch Wien einerseits diese große Artenvielfalt, aber andererseits natürlich auch, weil Wien und auch viele europäische Städte in den letzten Jahrzehnten eigentlich weggegangen sind von dieser drastischen Bekämpfung der Natur. Es wird in Europa fast gar kein Spritzmittel mehr eingesetzt in den Städten. Deswegen fördert man eigentlich, dass die Insekten vom Land in die Stadt hinein migrieren, eigentlich flüchten mittlerweile. Und auch noch natürlich Vögel und andere Säugetiere flüchten auch in die Stadt, unter anderem, aber unter anderem auch, sie finden dort auch gemütlichere Lebensbedingungen. Sie finden viel mehr Futter und es ist auch länger wärmer, natürlich durch den Klimawandel, als am Land draußen, weil die Stadt sich mehr aufheizt. Also der Mensch flüchtet ja auch eigentlich oder geht gerne in die Stadt, um gutes Essen zu gehen, weil das kulturelle Angebot halt einfach größer ist. Es ist bei den Insekten ähnlich vielleicht.-Also die gehen sozusagen auf ein Schnitzel in die Stadt. Gibt es da sozusagen Wiener Besonderheiten in Bezug auf die Arten, Insektenarten in der Stadt?-Das ist witzig, weil Wien ja auch umgeben ist vom Wienerwald, Leinzer Tiergarten, diese ganzen grünen Gürtel, die Donauinseln natürlich auch. Und deswegen haben sich ja auch in Wien, hat man die letzten auch 20 Jahre beobachtet, immer wieder Käfer, vor allem, ich bin auf Käfer spezialisiert, die schon sehr, sehr selten sind. Der Juchtenkäfer war ungefähr vor zehn Jahren auch ganz, ganz groß in den Medien. Der kommt in der Steiermark auch in den Obstplantagen vor. Und der witzigerweise auch in Wien, in den Auen oder im Prater, am Leinzer Tiergarten, in alten Bäumen, da findet er seine Höhlen, in morschigen alten Bäumen, und dort kommt er vor und das Männchen versteckt sich dort eigentlich in den Höhlen ein Leben lang und kommt nur raus aus dieser Höhle, oder schaut raus und gibt seinen Duftstoff ab, um das Weibchen anzulocken. Und der Juchtenkäfer ist einerseits natürlich ein Nützling, weil er Schadholz beseitigt, dadurch vergibt er den Borkenkäfern natürlich auch keine Chance. Und andererseits ist der Juchtenkäfer einfach so eine Leitart. Also wenn man den Juchtenkäfer hat in seiner Umgebung, dann weiß man, dass die Natur noch sehr, sehr intakt ist. Es ist wirklich eine Charakterart für ganz vielfältige Strukturen in der Stadt. Dann haben wir noch einige Beispiele, die ich aufzählen könnte. Jetzt, ich bin spezialisiert auf die Käfer, wie gesagt. Der Hirschkäfer, den kennt man vielleicht im Sommer, wenn der durch die Gegend fliegt, auch auf seinem Paarungsflug, meistens beim Sonnenuntergang. Der tut auch Holz zersetzen und seine Larven sind auch sehr, sehr wichtige Zersetzer, die Totholz auffressen. Und dann haben wir noch einen ganz, ganz schönen Käfer. Das ist der Goldpunkt-Puppenlaufkäfer. Der ist ganz, ganz selten, eine Laufkäferart. Es sind so große schwarze Käfer, die am Boden ganz, ganz schnell herumlaufen. In der Nacht sieht man es meistens. Hat goldene Punkte auf seinen Flügeldecken oben, also eigentlich sehr, sehr unverkennbar. Und der ist mittlerweile auch schon vom Aussterben bedroht in Europa oder in Mitteleuropa. Und der kommt auch in eigentlich im größten Teil vom Stadtgebiet kommt er auch vor. Überall dort, wo Grünflächen sind, kleine Wälder sind, da kommt er vor. Und der ist ganz, ganz wichtig. Laufkäfer wohnen auch im Totholz und der ist ganz, ganz wichtig für Bekämpfung von Schädlingen. Also er frisst sehr, sehr gerne die Schnecken vom Salat runter. Also ganz, ganz wichtiger Schädlingsbekämpfer und frisst auch unter anderem die Blattläuse. Und dann haben wir noch einen lustigen fünften Käfer, eine Mistkäferart. Kennt man vielleicht, das ist Carabidens, Carabeus im Ägyptischen, die diese Mistkugeln rollen und damit den Nachwuchs versorgen oder die Eier hineinlegen. Das ist der Einhorntrüffelkäfer. Und der ist auch sehr, sehr selten, schon mittlerweile in Europa. Er ist auch ein interessantes Tier, findet man vielleicht eher im Wienerwald und auch in den Wäldern um den Prater oder im Leinzer Tiergarten. Und der ist ganz interessant, weil der wichtig ist, natürlich, um Mist wegzuräumen, um den Wald aufzuräumen. Und auch die Mistkäfer ist man draufgekommen, jetzt nicht dieser Einhornkäfer, ist man draufgekommen, dass Mistkäfer sich an Sternenbildern orientieren. Also mit Experimenten in einem Planetarium hat man diese Mistkäfer ausgesetzt und da ist man draufgekommen, dass sie ihre Kügelchen an den Sternenbildern rollen. Also die orientieren sich an den Sternen. Ist auch eine nette Geschichte eigentlich.-Wie viele Insekten gibt es denn in Wien? Kann man das überhaupt sagen?-Ja, das ist ein Thema, habe ich auch vor dem Podcast sehr, sehr lang nachgedacht. Es ist sehr, sehr schwer zum Sagen. Also wir wissen sehr genau von den Wildbienen, da haben wir ungefähr 500 Arten. Die Wildbienen sind quasi die Schwestergruppe von den heimischen oder von den Hausbienen, was man so kennt, sind natürlich kleiner, wohnen meistens auch einzeln in irgendwelchen Erdhöhlen drinnen. Deswegen ist die Erde, wie gesagt, oder der offene Boden auch so wichtig in Wien. Und diese Wildbienen sind mit einer Anzahl von 500 wirklich einzigartig für Europa. Deutschland hat ungefähr 600 Wildbienen, 500 davon hat Wien allein schon, also die Stadt. Und insgesamt in Österreich gibt es 700 Wildbienen. Schmetterlingsarten in Wien sind auch sehr gut vertreten mit fast 200 von 250 Arten. Dann haben wir die Grashüpfer mit, glaube ich, 85 Arten. Es ändert sich immer ständig von ungefähr 150 Arten. Und Käfer habe ich ehrlich gesagt gar nichts gefunden. Also da weiß man nicht, wie viel es da gibt, wie viele Arten. Aber in Österreich gibt es auch so 10.000 Käferarten, vielleicht sogar mehr, die nicht entdeckt worden sind. Also es ist schwer zu sagen.-Auf jeden Fall eine beträchtliche Summe an unterschiedlichen Arten. Wenn du jetzt, du hast vorhin schon Klimawandel angesprochen, wirkt sich die Veränderung des Klimas bereits auf die Insektenwelt in Wien aus beziehungsweise auf die Artenzusammensetzung?-Ja, sicher, es ändert sich einiges. Es kommen neue Arten hinzu. Es werden ein paar aussterben, ein paar abwandern. Dadurch, dass der Klimawandel die Erde eher mehr erhitzt, bei uns in Europa oder in Wien, wird es dazu kommen, dass die kälter lebenden oder eher die feuchtlebenden Arten der Insekten oder Tiere wahrscheinlich abwandern und auch das wärmeliebenden, die Nachkommen. Also das beste Beispiel ist die Gottesanbeterin, die ursprünglich eigentlich aus Nordafrika kommt. Mittlerweile, seit 15 Jahren beobachte ich die auch immer schon sehr, sehr oft in der Wiese. Also jedes Jahr sehe ich ein Individuum. Es ist ein ganz schönes Tier. Es ist auch wichtig, natürlich, um Läuse, Blattläuse zum Beispiel zu bekämpfen oder im Garten, wenn man die hat, ist das echt ein super Tier, der die ganzen Schädlinge abhaltet. Die nicht so lustigen Arten, was zu uns kommen nach Wien, sind jetzt vermehrter Auftritt von Zecken natürlich überall. Die Borreliose ist am Vormarsch durch den Klimawandel. Und andererseits haben wir auch noch die Gelsen, die asiatische Tigermücke, sind leider auch negative Beispiele dabei. Aber ja, es wird halt spannend. Man weiß es nicht genau, wie das ausgehen wird in Zukunft.-Also ein Beispiel dafür, wie sich Klimawandel noch auf einer ganz anderen Ebene auswirkt, als wir vielleicht annehmen würden.-Ja.-Jetzt nochmal zum Thema Stadtplanung. Was kann denn die Stadtplanung konkret aus deiner Sicht beitragen dazu, dass wir hier die Artenvielfalt der Insekten sozusagen erhalten beziehungsweise auch die Anzahl, glaube ich, ist sehr wichtig, dass hier auch sozusagen viele Insekten Platz finden?-Ja, man sagt in der Wissenschaft einfach so Strukturvielfalt schaffen in der Landschaft, auch im landwirtschaftlichen Bereich macht man das mit Blühstreifen zum Beispiel, hat man früher auch gemacht, kommt jetzt wieder. Und in der Stadt ist es so, dass man auch natürlich Blühstreifen anlegen kann auf allen möglichen Verkehrsinseln, offene Böden, offene Sandböden, offene Erdböden, einfach lässt, ein bisschen die Natur einfach so lassen, wie sie ist, nur ein bis zweimal im Jahr vielleicht mähen an gewissen Stellen und diese Strukturen halt auch miteinander verbinden, also Wälder mit so kleinen Inseln verbinden, mit Grüninseln, mit Blühstreifen und auch Totholz liegen lassen, kann man selber im Garten auch oder wenn man einen Balkon oder eine kleine Terrasse hat, kann man das auch machen, so einen kleinen Totholzhaufen hintun. Ja, also da kann jeder dazu was beitragen, auch in der Stadt. Natürlich, die Stadtplanung ist mittlerweile auch schon, was ich so gesehen habe, mit vielen Stadtplanerinnen und Stadtplanern so weit, dass man wirklich auch diese Grünräume schafft für die Tiere und auch für die Menschen, weil es ja auch Erholungsraum für uns Menschen ist. Da kann man entspannen, da kann man den Vögeln zuschauen beim Zwitschern. Und wenn man die Insekten natürlich fördert, werden auch mehr Vögel, weil die Vögel ernähren sich ja wiederum von den Insekten. Es hängt alles zusammen, dieses Netzwerk.-Wir waren ja da gemeinsam unterwegs, haben eine Expedition oder nicht nur eine miteinander durchgeführt. Und eine war aber ganz besonders. Da sind wir nachts losgezogen und haben dort mit einem Art Moskitonetz, das von innen beleuchtet war, Insekten angelockt und haben die dann betrachten können. Da wollte ich dich nur noch fragen, hast du da irgendwas Besonderes entdeckt oder war da für dich irgendwas Berichtenswertes dabei? -Ja, das nennt man Gasenetz. Da ist innen drinnen rundherum um den Schirm die Lampe, wie du schon richtig gesagt hast. Und es war halt erstaunlich, wie viele Arten da von Schmetterlingen, Nachtfaltern zu diesem Licht kommen. Ich komme ja selber auch aus einer intensiven landwirtschaftlichen Gegend und da war ich wirklich überrascht, was da eigentlich fast mitten in der Stadt für eine Artenvielfalt an Schmetterlingen herrscht. Wir haben auch gute Bedingungen gehabt. Es ist warm gewesen. Am Vortrag ist ein einigermaßen guter Wind gekommen vom Süden. Die Schmetterlinge wandern ja vom Süden ein. Die besondere Art war leider nicht in der Nacht. Die hat eine Schülerin entdeckt. Das war die Raupe vom Wiener Nachtpfauenauge. Die hat das am Boden entdeckt, wie wir mit der Schülergruppe unterwegs waren. Das war wirklich ein Highlight, weil es echt so ein giftgrünes, langes Ding ist mit so Punkten oben. Fast nicht zu übersehen, aber wenn man nicht drauf schaut, übersieht man es eigentlich sehr, sehr leicht. Und die Schülerin hat das echt toll gefunden.-Ja, ich habe das auch sehr eindrucksvoll gefunden, wie viele unterschiedliche Arten dort angeflogen sind. Und das bringt mich noch auf einen Gedanken. Du bist ja auch Extremsportler. Du machst Bergläufe, habe ich gelesen. Also du läufst 50 Kilometer und mehr am Stück, aber nicht jetzt in der Ebene, sondern bergauf, bergab. Und jetzt würde ich dich einfach gerne aus deiner Sicht eines, ich nenne es jetzt Hochleistungssportler, fragen. Insekten sind das ja auch, oder?-Ja, sicher, ja. Sie sind halt spezialisiert darauf. Auf gewisse Sportarten kann man sozusagen nennen. Der Mensch ist ja sehr breit gefächert, also nicht so spezialisiert. Dadurch hat er sich auch wahrscheinlich so gut verbreitet in der Welt. Aber wenn man zum Beispiel an einen Heuhupfer denkt, der kann 5 bis 10 Meter locker springen. Die größeren, die kleinen, was so ein paar Zentimeter sind, vielleicht 5 Meter. Oder auch gewisse Schmetterlingsarten, die vor allem einen dicken Körper hat. Also wenn man einen Schmetterling mit so einem dicken Körper baut, findet oder sieht, das ist meistens ein Hinweis, dass das ein Schmetterling ist, der sehr, sehr weit fliegen kann. Der hat sehr viele Muskeln, also sehr stark gebaut. Die fliegen da wirklich teilweise von Italien herauf. Manche Schmetterlingsarten, dem man Nachfalter zum Beispiel, der fliegt jetzt in Amerika von der Karibik nach Florida hinüber in einem Zug quasi mit dem Wind mit. Also unglaubliche Leistungen von ein paar tausend Kilometer. Und auch nicht nur sportlich, sondern auch widerstandsfähig sind die Insekten auch extrem eigentlich. Wenn man an Kakerlaken denkt oder Bettwanzen, die kann man fast nicht zerquetschen oder umbringen. Kakerlaken überleben wirklich nachweislich einen Atombombenanschlag. Die sind wirklich sehr, sehr widerstandsfähige Tiere, sehr starke Tiere, wenn man so denken kann. Oder auch wenn man auch an starke Tiere denkt, wie Ameisen, die unheimlich viel von ihrem eigenen Körpergewicht das Vielfache heben können. Sie sind wirklich gute Bankdrücker oder Kraftsportler in der Hinsicht.-Bewundernswert. -Ja.-Lieber Georg, vielen Dank für deinen Besuch in unserem Podcast. Wir haben wie immer alle Informationen in unseren Shownotes zusammengestellt, auch zu dem Projekt, das wir auch in den kommenden Monaten noch am Heidirchl durchführen. Wir veröffentlichen dort auch die Termine für weitere Führungen, die wir im nächsten Jahr auch wieder durchführen wollen. In diesem Sinne möchte ich mich von dir verabschieden, lieber Georg.-Ich möchte mich auch bedanken.-Und wünsche allen noch gute Zeit. Bis zum nächsten Mal.-Danke.
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