Stadt Wien Podcast
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Stadt | Land | Strom: „UNESCO Biosphärenpark Wienerwald – Leben und leben lassen in der Modellregion“ (Folge 6)
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„Naturschutz“ ist ein Thema, bei dem man oft suggeriert bekommt, dass man sich zwischen zwei scheinbar unvereinbaren Polen entscheiden müsse:
Entweder menschliche Nutzung – und damit mutmaßlich kein Naturschutz –, oder: man überlässt Natur ganz sich selbst und verwirklicht damit eine idealisierte Naturvorstellung, die in der Romantik des frühen 19. Jahrhunderts wurzelt.
Die gelebte Praxis im Natur- und Landschaftsschutz des 21. Jahrhunderts versucht, die Ansprüche der Natur mit denen der menschlichen Nutzung unter einen Hut zu bringen. Wie das ausschauen kann, und welche Konflikte sich dabei ergeben, wollen wir uns anhand einer UNESCO-Modellregion für nachhaltige Entwicklung ansehen: Wir streifen durch den beeindruckend vielfältigen und artenreichen „Biosphärenpark Wienerwald“ –der einzige Biosphärenpark Europas, der in eine Millionenstadt hineinreicht.
(Experte: DI Andreas Weiß, Direktor des Biosphärenpark Wienerwald Management)
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UNESCO-Biosphärenpark Wienerwald:Leben und Leben lassen in der Modellregion.-Wenn der Naturforscher sein Recht einer freien Beschauung und Betrachtung behaupten will, so mache er sich zur Pflicht, die Rechte der Natur zu sichern. Nur da, wo sie frei ist, wird er frei sein. Da, wo man sie mit Menschensatzungen bindet, wird auch er gefesselt werden. Hallo Andreas.-Hallo Karl.
-Das Zitat stammt von Goethe aus dem Jahr 1802:"Natur als ein mit eigenen Rechten ausgestattetes, schützenswertes Gut, das sich frei entfalten kann"—damals war das ein revolutionär neues Naturschutzverständnis.-Klar, Goethe war kein Naturschützer im modernen Sinn, aber ein leidenschaftlicher Naturforscher und Bewunderer. Er forschte in Botanik, Geologie und Anatomie, suchte jahrelang die "Urpflanze" und betonte stets die Zusammengehörigkeit von Mensch und Natur. Sein ganzheitlicher Ansatz sah das Leben auf der Erde als Einheit, was ihn, so könnte man behaupten, zu einem Vordenker modernen, systemisch-ökologischen Denkens macht.
-Und damit zur Gegenwart:Wo wollen wir Natur schützen, und wie wird das heute am besten gemacht? Diesen Fragen wollen wir in dieser Folge"Stadt-Land-Strom" nachgehen. Der Naturschutz ist ein Thema, bei dem man oft suggeriert bekommt, dass wir uns zwischen zwei scheinbar unvereinbaren Polen entscheiden müssten. Menschliche Nutzung einerseits und damit mutmaßlich kein Naturschutz? Oder man überlässt Natur ganz sich selbst und verwirklicht damit die idealisierte Naturvorstellung, wie sie aus dem Goethe-Zitat spricht.-Die gelebte Praxis im Natur- und Landschaftsschutz ist da zum Glück schon viel weiter. Heute wird versucht, den verschiedenen Bedürfnissen nachzukommen, sprich die Ansprüche der Natur mit denen der menschlichen Nutzung unter einen Hut zu bringen.-Wie das ausschauen kann, wollen wir uns anhand unseres heutigen Expeditionsziels, dem UNESCO-Biosphärenpark Wienerwald, ansehen. Eines vielleicht gleich vorweg: Mit einem Park im herkömmlichen Sinn hat der Biosphärenpark Wienerwald wenig zu tun. Es gibt keine Mauern rundherum, keine Eintrittszeiten, und es ist auch kein einheitliches Schutzgebiet, wie wir gleich hören werden.-Der Biosphärenpark Wienerwald umfasst eine Fläche von rund 110.000 Hektar und besteht seit 2005 als eine, wie es offiziell heißt,"UNESCO-Modellregion für Nachhaltigkeit".-Er erstreckt sich über 51 niederösterreichische Gemeinden und 7 Wiener Bezirke. Er reicht vom südlichen Triestingtal bis zur Donau im Norden und vom Tullner Feld im Westen bis zur Thermenlinie im Osten. Rund 885.000 Menschen leben im Biosphärenpark Wienerwald.-Es ist das Mosaik aus verschiedenen, miteinander verzahnten Wald- und Offenlandflächen, gemischt mit Siedlungsgebieten oder Gewerbezonen, und die Verwobenheit mit einer Metropole, die den UNESCO-Biosphärenpark Wienerwald auszeichnet.-Die Region umfasst auf relativ kleinem Raum unterschiedliche klimatische und geologische Zonen, was zu einer besonderen Vielfalt an Lebensräumen und damit auch an Tier- und Pflanzenarten führt.-Über 2.000 Pflanzenarten und rund 150 Brutvogelarten finden sich im Gebiet des UNESCO-Biosphärenpark Wienerwald, genauso wie seltene Fledermäuse, Insekten, Amphibien, Reptilien und Pilze. Besonders artenreich sind die Wiesen, mit bis zu 560 Tierarten pro Hektar. Er ist der einzige Biosphärenpark in Kontinentaleuropa, der bis in eine Millionenstadt hineinreicht.-Und diese Vielfalt, sowohl ökologisch als auch kulturell betrachtet, soll erhalten und gefördert werden. Nur wie? Wie viel Platz hat die Natur in der Kulturlandschaft? Können wir Natur schützen und sie gleichzeitig auch nutzen?
-Zuerst vielleicht noch ein kurzer Blick zurück:Der Gedanke, dass Natur überhaupt geschützt werden sollte oder müsste, ist noch gar nicht so alt. Zwar gibt es im deutschsprachigen Raum Aufzeichnungen über den formellen Schutz bestimmter Gebiete von einzelnen Pflanzen oder Tierarten, die bis ins Hochmittelalter zurückgehen. Dabei stand aber immer der Aspekt der meist herrschaftlichen Nutzung im Vordergrund, also zum Beispiel der Schutz von Wildtierarten für die Jagd oder das Verhindern von Raubbau an den Wäldern.-Die Idee, Natur um ihres Selbst willen zu schützen, kommt erst im frühen 19. Jahrhundert auf. Als Folge der Aufklärung entstehen damals auch erste Naturschutzgebiete. Wobei man hinzufügen muss, dass dabei vielmehr die Förderung der seelischen Erbauung der Menschen durch Naturerlebnis im Vordergrund stand und weniger ökologische Überlegungen.-Das Wort "Naturschutz" selbst hat da schon länger existiert, bezeichnete aber ganz andere Dinge. Flüsse oder Wälder konnten so einen militärischen Naturschutz vor Feinden bieten. In der Naturwissenschaft wurden tierische Schutzmechanismen als "Naturschutz" bezeichnet, und in manchen kriminologischen Quellen ist die Rede von einem "menschlichen Naturschutz vor Selbstmord".-Die erste nachgewiesene Verwendung des Begriffs"Naturschutz" in seiner heutigen Bedeutung wird mit 1871 datiert. Das ist auch die Zeit, in der in den USA der erste Nationalpark der Welt
gegründet wird:der Yellowstone-Nationalpark.-Und auch für unser heutiges Expeditionsziel, den Biosphärenpark Wienerwald, findet damals Wegweisendes statt. In Mödling verhindert Bürgermeister Josef Schöffel 1872 die geplante Abholzung eines Teils des Wienerwaldes. Seinen jahrelangen, geschickt geführten und letztlich erfolgreichen Kampf mit den Regierenden begründete er...-Mit dem Naturschutz?-Richtig. Wäre das damals anders ausgegangen, wer weiß, ob die UNESCO dem Wienerwald 2005 das Biosphärenparksiegel verleihen hätte können. Seit damals gilt auch dort das Ziel aller UNESCO-Biosphärenparks: die Natur zu schützen, wo Lebensräume und Arten diesen Schutz brauchen, und gleichzeitig die Region zu einer, wie es heißt,"Lebensregion für verantwortungsvolles Wirtschaften und Handeln" zu entwickeln. Um das zu erreichen, werden die Flächen in drei unterschiedliche Nutzungs- beziehungsweise Entwicklungskategorien eingeteilt, je nachdem, ob sie intensiv, extensiv oder gar nicht genutzt werden.-In der sogenannten "Entwicklungszone" greift der Mensch stark in das Geschehen ein. Hier werden neue Ideen zur Nachhaltigkeit verwirklicht. In der "Pflegezone" geht es um die verantwortungsvolle, schonende Nutzung der wertvollen Kulturlandschaft. Und in den streng geschützten "Kernzonen" soll die Nutzung ganz ausbleiben. -Wir wollen heute durch diese drei Zonen streifen: vom "Urwald von morgen", also der Kernzone, durch die Wiesen und Weinberge der Pflegezone, bis hinein in die Entwicklungszone, die bis in die Siedlungsbereiche der Großstadt Wien reicht.-Und für diese Expedition haben wir den besten Guide überhaupt aufstellen können.-Unser heutiger Experte ist Landschaftsökologe, Diplomingenieur Andreas Weiß. Er ist Direktor des UNESCO-Biosphärenpark Wienerwald und managt die Modellregion seit 2019. Starten wir am besten gleich in einer der 37 Kernzonen. Diese Areale sind gekennzeichnete und streng geschützte Waldgebiete, in denen außer Forschung am besten gar nichts gemacht wird. Hier sollen verschiedenartige, möglichst naturbelassene, wildnisähnliche Lebensräume entstehen. -Das sind bei uns quasi Naturschutzgebiete beziehungsweise in Wien Landschaftsschutzgebiete oder Vertragsnaturschutzgebiete. Und der Sinn und Zweck ist dort mehr, ich sage es einmal, sehr "populär" unter Anführungszeichen,
auch wenn es biologisch nicht ganz korrekt ist:Der "Urwald von morgen" soll dort entstehen. Das heißt, dort gilt der Prozessnaturschutz, da darf sich der Wald frei entwickeln. Das heißt, wenn ein Baum umfällt, bleibt er liegen, wird zu Totholz, aus Totholz entsteht neues Leben, und dieser natürliche Kreislauf, den ein Urwald letztendlich hat, wird früher oder später eintreten. Man sieht das natürlich nach 20 Jahren noch nicht so stark. Aber Idee des Prozessnaturschutzes: dem Wald bei seiner Entwicklung zuschauen, beobachten, um daraus auch unter Umständen Rückschlüsse auf eine moderne, zukunftsfähige Forstwirtschaft auch ziehen zu können. Wenn man sieht, was passiert, wenn man den Wald in Ruhe lässt, was passiert natürlich, wie schaut es mit Naturverjüngung aus etc. Also das Thema Prozessnaturschutz und den "Urwald von morgen" beim Entstehen zuschauen, das ist so das Thema.-Beim sogenannten Prozessschutz verfolgt man keinen unveränderlichen Sollzustand. Stattdessen steht die Beobachtung ungesteuerter natürlicher Prozesse im Mittelpunkt. Störungen, zum Beispiel durch Stürme oder Schädlinge, sind für solche Entwicklungsdynamik von großer Bedeutung.-Die Dynamik aus Werden und Vergehen entspricht einer naturgemäßen Waldentwicklung, weshalb diese Kernzonen als Referenzflächen für Forschende von großem Wert sind. Hier lässt sich beobachten, wie sich ein Wald ohne forstliche Nutzung entwickelt. Menschliche Eingriffe sind nur in Ausnahmefällen gestattet. Schweres Gerät, wie es in der Forstwirtschaft üblicherweise genutzt wird, muss ganz draußen bleiben. Abgestorbenes Holz wird ganz bewusst liegen gelassen. Und beides hat große und durchwegs positive Auswirkungen, vor allem auch auf den Waldboden.-Natürlich, absolut. Weil ja allein schon dadurch, dass keine forstwirtschaftlichen Eingriffe stattfinden - ich meine, ein Großteil der Kernzonen wurde früher forstwirtschaftlich auch genutzt, das heißt, schweres Gerät und Maschinen fährt da nicht mehr rein. Das heißt, das fängt bei der Bodenverdichtung an. Wir wissen aus anderen Forschungsprojekten, dass so Bodenverdichtungen auch nach vielen Jahren noch sichtbar sind. Das erholt sich sehr langsam. Das heißt, dort gibt man dann auch die Zeit, dass sich das erholen kann. Der Sauerstoff kann besser wieder in den Boden eindringen. Irgendwann fangen die Regenwürmer an, das wieder zu versetzen. Und natürlich ist die Bodengesundheit und damit auch die Vielfalt im Boden in der Kernzone definitiv dann besser als wie in den Wirtschaftswäldern, wo ihr halt eine ständige Bodenbelastung in irgendeiner Form habt durch die Forstwirtschaft. Also das auf jeden Fall.
Und da auch wieder das Thema Altholz:Das Altholz zersetzt sich, und ein Baum umfällt. Der Baum ist zwar tot, aber er bringt komplett viel neues Leben, das letztendlich direkt, wenn er liegt, beim liegenden Totholz, auch direkt mit dem Boden verbunden ist und natürlich das auch wieder zu Erde und zu Humus wird etc. und damit auch der Bodenvielfalt zuträglich ist.-Um aus den Naturprozessen in den Kernzonen zu lernen, gibt es im Biosphärenpark Wienerwald ein Netz von über 1.500 Monitoringpunkten, mit denen man die dynamischen Veränderungen im Laufe der Jahre beobachten kann. -Wir haben natürlich auch in den Kernzonen unterschiedliche Beobachtungen und Monitorings gemacht, wo man sieht, dass zum Beispiel die Anzahl der Altholzkäfer natürlich steigt. Also solche Arten, die auf Altholz angewiesen sind, also vor allem holzzersetzende Pilze und Käfer, die sich damit ernähren etc., das hat natürlich einen gewissen ökologischen Wert, wenn man ihnen dem auch zugesteht. Die Hotspots der Artenvielfalt, wie auf einer trockenrasend dominierten Wiesenlandschaft, sind es nicht, muss man auch offen sagen. Sondern es ist halt, es entsteht dort halt eine andere Wertigkeit von der Ökologie, vor allem jetzt mit dem Totholz etc. Oder auch, was ein ökologischer Wert sein kann, dass im Zuge der ganzen Naturverjüngung sich die Baumarten-Zusammensetzung verändert, dass vielleicht von der Seite, aus den Wirtschaftswäldern oder wo auch immer her Baumarten eingestreut werden und eine gewisse Baumartenvielfalt entsteht. Aber das sind Dinge, die wir erst sehr langfristig beobachten können, natürlich. Aber der ökologische Wert ist natürlich gegeben, vor allem auch bei den unbewirtschafteten Wäldern, Totholzanteile stärker. Die Wasserspeicherung zum Beispiel, aktuell ja ganz ein wichtiges Thema, auch das ist natürlich ein ökologischer Wert, auch die Schwammwirkung des zersetzten Altholzes. Also das sind ökologische Wertigkeiten, die natürlich gegeben sind.-Die 37 naturbelassenen Kernzonen liegen quer über die Biosphärenparkregion verteilt. Sie sind unterschiedlich groß, zwischen eineinhalb und 1.300 Hektar. Bei der Auswahl der Flächen war es wichtig, die unterschiedlichen Waldtypen, die den Wienerwald so besonders machen, abzubilden. Und wer sie erkunden will, kann das gerne tun. Die Areale der Kernzonen sind samt Steckbriefen auf der Webseite des Biosphärenpark Wienerwald verzeichnet. Sie sind mit Wegen erschlossen und frei zugänglich.-Stadt. Land. Strom. UNESCO-Biosphärenpark Wienerwald. Leben und Leben lassen in der Modellregion.-Verlassen wir jetzt die wild werdenden beziehungsweise wild gewordenen Wälder der Kernzonen und spazieren weiter, raus aus dem dunklen Holz, ins lichte Offenland der Pflegezonen im Biosphärenpark. Hier steht der Erhaltungsnaturschutz im Vordergrund, also ein Naturschutz, der unbedingt auf menschliche Eingriffe angewiesen ist. In der Pflegezone des Biosphärenpark Wienerwald finden wir immer wieder wahre Biodiversitäts-Hotspots, vor allem artenreiche Wiesen, die oft auf die historische Nutzung zur Heugewinnung zurückgehen. -Also wir haben ja, großteils in den Pflegezonen sind ja großteils Offenlandflächen, Wiesen hauptsächlich, also keine Äcker, sondern Wiesenflächen. Und dann noch schon teilweise auch in den Wäldern drinnen die ganzen Flussläufe beziehungsweise Ufersäume der Bäche. Und die historische Nutzung ist bei den Wiesen in den Pflegezonen war in Wirklichkeit viel Heuwirtschaft. Gerade für die Stadt Wien, in Wien, die Fährker und überhaupt die Fuhrwerker, also in der Zeit, wo halt der Stadtverkehr auch über Pferdefuhrwerke abgewickelt wurde, und war natürlich der Wienerwald der große Heulieferant. Und diese Nutzungen haben sich natürlich geändert. Mit der Einführung des Automobils, der Straßenbahn, was auch immer, ist natürlich auch diese Heuproduktion zurückgegangen, und da gibt es nur wenige Hotspots, auch artenreiche Wiesen, wo durch die Heuproduktion, durch die maximal zweimal im Jahr Mähen für das Heu etc., natürlich ein gewisser Artenreichtum entstanden ist, den sich die Landwirtschaft nicht immer mehr leisten kann. Was jetzt aber im Gegenzug wieder dazukommt, dass das Thema Pferde, Pferdewirtschaft, Reiten ein großes Thema ist. Einstellbetriebe haben ja die letzten Jahre auch sehr stark zugenommen. Das heißt, dass da wieder diese alte Heuwirtschaft eine neue Rolle spielt als Zulieferer für die Einstellbetriebe. Das ist natürlich nicht uninteressant. Das heißt, die klassischen Wienerwald-Wiesen, die traditionellen, sind ganz stark mit dem Thema Pferdefuhrwerke, also einfach gesagt Pferdefuhrwerke in Wien verbunden, jetzt wieder auch mit der Pferdewirtschaft, Reiteinstellbetriebe etc. in der Region. Also das ist ein großes Thema in dieser historischen Nutzung. Und dann haben wir natürlich viel Grünlandwirtschaft für Milch- und Fleischproduktion. Das sind aber jetzt nicht die artenreichen Wiesen, wo die werden vier, fünfmal im Jahr gemäht, mit dem Stollmist, mit dem Dünger, mit der Jauche gedüngt. Das ist jetzt nicht der artenreiche Hotspot, aber er erhält zumindest das Grünland, ich sage es einmal so. Man muss da jetzt auch, ich kann das nicht immer nur streng aus dem Naturschutz heraus sehen, sondern man muss ja auch aus Sicht der bäuerlichen Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter auch sehen. Und wenn man eine mosaikartige Landschaft haben wollen und nicht nur Wald und Finsternis, auch wenn das ökologisch durchaus Vorteile hat, aber so ist es halt, ist natürlich auch eine ja ökonomisch relevante Landwirtschaft sinnvoll. Aber und was noch dazukommt dann bei den Wiesen, ist auch, dass halt sehr viele Flächen auch über das österreichische Programm für die umweltfreundliche Landwirtschaft natürlich auch gefördert werden. Das heißt, dass bestimmte Auflagen, was die Ökologie auf der Wiese betrifft, auch eingehalten werden müssen, um auch die Förderung dafür zu erhalten. Das heißt, das, was das Pferd an Heu nicht frisst oder nicht verkaufbar ist, ersetzt möglicherweise dann ein Förderprogramm, was für manche Bauern natürlich auch interessant und wichtig ist. -Die Trockenrasengesellschaften entlang der Thermenlinie und in Wien gelten aus naturschutzfachlicher Sicht als besonders wertvoll, werden von den Bauern aber schon lange nicht mehr gepflegt. Ihre Bewirtschaftung macht ökonomisch einfach keinen Sinn mehr. Im Sinne eines Erhaltungsnaturschutzes versucht man daher mit unterschiedlichen Programmen und dem Einsatz von vielen Freiwilligen, den Wald zurückzudrängen, um die artenreichen Wiesen zu erhalten. Eine zweite historische Nutzung, die auch heute noch bedeutend und landschaftsprägend für die Region ist, ist der Weinbau.-Ja, also grundsätzlich die Weinbaulandschaften, wie wir es jetzt nennen. Also wir haben ja im Prinzip drei
Weinbaugebiete:Kloster Neuburg, Weinbaugebiet Wagram dann Wien, die Wiener Weine halt und die Wiener Lagen und die sogenannte Thermenregion dann im angrenzenden Niederösterreich. Und diese Weinbaulandschaften waren ja auch ein Schwerpunkt bei der Einreichung und Anerkennung durch die UNESCO als Biosphärenpark oder Biosphärenreservat. In Österreich heißt es Biosphärenpark. Das sind eigene Geschichten. Wenn die das Österreichische Nationalkomitee damals gesagt hat, wir sind kein Indianerreservat, das klingt nicht gut. Aber diese Weinbaulandschaften sind natürlich auch wichtig, und wir haben auf das rauf oder auch auf das aufgebaut und haben eine eigene Weinprämierung ins Leben gerufen, die wir wirklich jedes Jahr schon hatten. Also uns gibt es 20 Jahre, wir haben die heuer das 20. Mal durchgeführt, wo wir die nachhaltig produzierten Bio-Weine etc. prämieren und übergeben dann mit dieser Anerkennungsurkunde an die Preisträger und an die Top-Weinbaubetriebe, die da dabei sind, auch die Patenschaft einer bestimmten Art, einer seltenen Art, was immer die in ihrem Weingarten halt vorkommt oder dort zu beobachten ist. Unterschiedlichste Tiere, Pflanzen, was auch immer. Und für viele Weinbaubetriebe ist das natürlich interessant geworden, im Gegensatz zu früher, auch im Hinblick vor allem auf die Bodenbewirtschaftung, viel mehr Artenvielfalt, Biodiversität, anderes Leben zuzulassen. Also das kommt sehr stark auch motiviert durch Achtgeben auf dem Boden, kommt auch diese Vielfalt in die Weingärten. Also gar nicht so sehr das ursprüngliche Ökologische, ich will viele Arten haben, sondern eher Zwischeneinsatzen zwischen den Zeilen etc., den Boden schonender umgehen, nicht alles ausreißen, was angeblich Unkraut ist. Unkraut gibt es kein, sagen wir, wenn, dann sind es Beikräuter. Also das hat schon bei den Winzerinnen auch viel bewegt. Also gerade auch diese Achtsamkeit auf den eigenen Boden im Sinne auch der Weinqualität, was natürlich ökologische und für uns natürlich biodiversitätsfördernde Landschaften dann hervorbringt.-In der Pflegezone im Biosphärenpark wird natürlich nicht nur Wein angebaut. Ein Trend in der Landwirtschaft der Biosphärenparkregion zeichnet sich bei der Gemüseproduktion ab. Sehr zur Freude von Direktor Andreas Weiß haben sich in den letzten Jahren einige kleine, innovative Biobetriebe etablieren können. -Was wir beobachten, vor allem, wir haben auch ein paar Partnerbetriebe dabei, ein neuer Trend auch in dieser eher klein strukturierten Landwirtschaft, ökologischen Landwirtschaft, die sogenannten Marktgärtnereien. Da gibt es mittlerweile einige. Also diese Marktgärtnereien ist sicher ein Thema, das sehr interessant ist. Es gibt es immer mehr, wo einfach kleine Betriebe, sehr viel mit sehr viel Handarbeit, kaum Maschineneinsatz. Natürlich muss man das auch wollen und können und da sein dafür, dass die auf, weiß ich nicht, auf zwei Hektar Fläche enorm viel herausbringen und Gemüsekisteln verkaufen, was auch immer. Also ich glaube, der Trend hält auch nach wie vor an und dürfte funktionieren, wenn man es so betrachtet.-Stadt. Land. Strom. -Neben der ungenutzten Kernzone und der unter definierten Auflagen genutzten Pflegezone gibt es noch eine dritte im Biosphärenpark, die sogenannte Entwicklungszone.
Der Unterschied zu den anderen beiden:Hier gibt es keine speziellen Regeln oder Schutzbestimmungen, was aber nicht heißt, dass es hier keine ökologisch wertvollen Flächen gäbe.-Ich meine, grundsätzlich gibt es in der Entwicklungszone keine gesetzliche Festlegung. In der Pflegezone gibt es die, das ist sozusagen im Wesentlichen Verbauung. Da darf nichts gebaut werden, also keine Wohngebäude, was auch immer. Das haben wir in der Entwicklungszone nicht. Dort ist ja alles erlaubt unter Einhaltung bestehender Gesetze, die auch anderswo gelten. Und dort hat aber der Biosphärenparkstatus jetzt keinen Impact, also keinen besonderen Einfluss, weil es dafür auch kein Gesetz mehr gibt. Wir sagen nur, wir vom Management unterstützen dort nachhaltige Projekte. Ob das jetzt in der Landwirtschaft ist, die außerhalb der Pflegezonen stattfindet, weil es gibt ja viele Betriebe, die halt auch in der Entwicklungszone wirtschaften, ob das jetzt Biobauern sind oder was auch immer, die mit uns kooperieren oder auch diese ÖPUL-Flächen, zum Beispiel naturschutzfachlich interessante Landwirtschaftsgebiete. Das ist ja nicht nur Pflegezone, das finden wir auch an anderen Stellen. Also eben Wirtschaftswald ist ja großteils auch in der Entwicklungszone. Wie schon vorher gesagt, versuchen wir auch mit nachhaltiger Forstwirtschaft, klimafitter Forstwirtschaft, auch mit Überforschungsaktivitäten etc. mit den Waldeigentümern zusammenzuarbeiten. Wobei es beim näheren Betrachten schon immer, also gerade im Wienerwald, wenn man es so anschaut, Waldteile gab und gibt, wo man durchaus feststellen kann, dass quasi in der Entwicklungszone, wo der Wirtschaftswald ist, wirklich interessante Waldgebiete sind, die zum Teil sogar noch unter Anführungszeichen in puncto Prozess natürlich schon weiter sind als die Kernzonen, weil sie schon ewig nicht bewirtschaftet worden sind, aber nicht als Kernzone ausgewiesen sind, aus welchem Grund auch immer, weil sie zu klein sind oder wie auch immer. Also das gibt es schon auch. Ich könnte nicht sagen, das sind auch wertvolle Drittsteinbiotope dann, die zwischen den offiziellen Kernzonen dann auch so verbindende Elemente haben, gewisse Tierarten, die auf diese Habitate angewiesen sind, auch leichter wandern können.-Faszinierende, schützens- und erhaltenswerte Natur findet sich also in allen drei Zonen des Biosphärenparks Wienerwald. Gibt es für den Direktor dabei eine Wertigkeit? Sind beispielsweise die ungenutzten, verwildernden Waldflächen in den Kernzonen mehr Natur als die artenreichen Wiesen, die nur durch regelmäßige menschliche Pflege mühsam erhalten werden können?-Das ist jetzt eine philosophische Betrachtung. Also wenn ich jetzt die Flughöhe sehr stark erhöhe, dann müssen wir schon darauf hinweisen, dass grundsätzlich das MAIN and the Biosphere Programm der UNESCO, aus dem ja das alles abgeleitet ist, auch ein Programm ist zur Verbesserung, zur Erforschung und Stärkung der Mensch-Natur-Beziehungen. So heißt es jetzt offiziell im neuen Strategiepapier, das jetzt vor kurzem im Ende September in China in Hangzhou verabschiedet wurde. War also eine einschlägige Konferenz, wo für die nächsten zehn Jahre dieses UNESCO-Strategiepapier abgeleitet wurde, das sogenannte Hangzhou Strategic Action Plan. Und in dem steht jetzt schon viel klarer als in den früheren Papieren drin, dass es eigentlich Mensch als Teil der Natur zu verstehen ist. So, jetzt könnte man natürlich ableiten, das, was der Mensch tut, die Städte, die er baut und die Dörfer, die er baut und wo er sich bewegt, mit welchen Mitteln auch immer. Nachhaltigkeit ist ein ganz anderes Thema oder regeneratives Verhalten, ist ja Teil der Natur. So wie Ameisenhaufen, wo der ein statengebildeter Faktor ist, wo die Straßen weggehen und der Siedlungshaufen halt, der liegt mitten im Wald, auch Teil der Natur ist. So könnte ich jetzt sagen, die Stadt Wien ist aber global gesehen Teil dieser Natur. Die Frage ist, wie regenerativ ist das Ganze? Wie nachhaltig ist, dass unsere Enkel das auch noch so sehen können? Das glaube ich, ist die Kernfrage. Also darum heißt es ja auch Modellregion für Nachhaltigkeit, weil genau diese Aspekte dort eine Rolle spielen. Wenn ich sage, ich will die Region nachhaltig entwickeln und da gehören auch nachhaltige Städte und Dörfer dazu und die damit verbundenen Infrastruktureinrichtungen von der Energie bis zum Abwasser bis zu den Autobahnen und Straßenbahnen und Zügen dazwischen, ist es eher die Frage, wie können wir das nachhaltig weiterentwickeln und bewirtschaften, sodass wir uns als Mensch nicht selbst schaden? Egoistisches Prinzip Naturschutz ist Selbstschutz, könnte man jetzt damit mit postulieren. Aber ich glaube, das ist eine philosophische Betrachtung und das ist ein bisschen auch der Bildungsinhalt, den wir versuchen zu vermitteln. Mensch ist Teil der Natur, verhalte dich bitte auch entsprechend verantwortungsvoll, weil der Ameisenhaufen zerstört das Ökosystem nicht. Eine menschliche Siedlung vielleicht schon in gewissen Bereichen, dort, wo es nicht mehr nachhaltig ist für uns Menschen. Der Mensch ist Teil der Natur. Wie gesagt, das steht in diesem neuen Strategiepapier viel dezidierter drinnen als früher noch. Diese Nachhaltigkeitsbegriffe sind ja hinlänglich erklärt, so enkeltaugliche Zukunft, bla bla bla. Brutal könnte man sagen, ein Schutthaufen oder auch eine Zukunft. Das eine Region mit Zukunft heißt in Wirklichkeit gar nichts. Alles hat eine Zukunft. Alles ist irgendwann später auch noch da. Die Frage ist, wie es ausschaut. Also egal, das sind philosophische Betrachtungen. Aber das Thema Mensch als Teil der Natur und damit seine generelle Ausbreitungstätigkeit auf diesem Planeten auch muss man auch als Teil der Natur sehen, solange es ihm nachhaltig und regenerativ ist, solange die Lebensgrundlage für zukünftige, für die Menschheit der Zukunft zerstört wird. Oder einfach dem Planeten wird es wahrscheinlich wurscht sein, der wird uns überleben. Die Frage ist, wie lange wollen wir als Menschheit Bestand haben und uns und unsere Nachkommen nicht schädigen? Und das ist Teil dieser philosophischen Betrachtung. Damit hängt natürlich schon zusammen, welchen Wert hat damit die Natur, welche Ökosystemleistungen, um es modern zu sagen, brauche ich in Zukunft, um als Mensch auch angenehm und gut leben zu können oder um eine gute Zukunft für alle, die hier leben wollen, bereitstellen zu können. -Von diesen philosophischen Überlegungen zurück zur Praxis: Was sind die größten Herausforderungen beim Managen des Biosphärenparks Wienerwald? Und wie steht es um die Akzeptanz bei den 885.000 Menschen, die hier leben? Gibt es ein Bewusstsein dafür, dass man Teil einer UNESCO-Modellregion ist?-Der Wienerwald ist relativ groß und heterogen. Also das, was den Wienerwald zusammenhält, ist ja tatsächlich der Wald als solches. Darum wird auch immer das als Biosphärenparkgebiet verstanden und alles andere nicht. Das heißt, also wenn man es jetzt in den Köpfen der Menschen besser verankern will, dann braucht es eine gewisse gemeinsame Identität und Bekenntnis zur Region. Das ist in der Fläche in der Heterogenität schwierig, weil der Norden der Wienerwald, Nordabhang, wo es ins Tullner Feld übergeht, hat halt von der Identität mit dem südlichen Triestingtal oder mit der Thermenregion schon gar nichts zu tun. Es gab sogar mal kurz die Überlegung, alle Weinbaugebiete des Wienerwalds zu einem Wienerwald DAC Wein zu machen, das vom vom Tourismus aus damals noch. Das haben die Wiener dann witzigerweise vorgeschlagen, ein Wienerwald gefällt uns nicht, wenn dann Wiener Berge, wo sofort jeder an Ziegel gedacht hat. Aber so rennt die Diskussion dann, da kommt nichts heraus. Und die Thermenregion hat sowieso gesagt, wir sind Thermenregion, auch wenn es das in der Steiermark auch gibt, ist uns wurscht. So, damit haben wir jetzt den Wiener Mischten Satz DAC, nach wie vor das Wagram Weinbaugebiet und den Thermenregion, mittlerweile auch als DAC Weine. So, Punkt. Also diese gemeinsame Identität ist natürlich schwierig, die man brauchen würde, um auch diese UNESCO-Biosphärenparkidee Wienerwald stärkende Köpfe zu bringen, weil es diese regionale Identität so nicht gibt oder nur auf sehr hohen Flughöhe wieder, wo ich den ganzen Wald halt überschaue. Aber jetzt nicht, es ist nicht regional entwicklungsrelevant, der Begriff Wienerwald. Das ist natürlich ein Problem. Und das andere, auch dieses unterschiedlich gesehen werden. Die einen sehen uns als großes Naturschutzgebiet, wo ein Waldeigentümer oder ein Forstbetrieb keinen gesunden Baum umschneiden darf, wo bei uns dann die Klagen sind, Hilfe, da wird Holz geerntet, darf das denn sein, wo man dann erklären muss, wie eben nachhaltige Forstwirtschaft funktioniert? Und bei den ganz Widerspenstigen muss man zum Schluss dann die Frage stellen: Woraus sind deine Möbel in deiner Wohnung? Aus China-Plastik oder was? Also so weit geht es dann oft, da verstehen Sie sich. Aber egal, also das sind so die Herausforderungen, dass der Biosphärenpark immer auch oder an einen Biosphärenpark wird dann gedacht, wenn ich ihn für etwas brauche. Jetzt nicht, um da die Idee mitzutragen, nachhaltig sein, wie auch immer, sondern Hilfe an einer Beschwerde. Der Wald gegenüber wird geerntet und das ist jetzt schirch und das darf doch nicht sein im Naturschutzgebiet, obwohl es dort gar keins ist. Und die anderen sagen wieder: Naja, wenn es zum Beispiel um Siedlungsentwicklung geht, das ist ja in der Entwicklungszone, da braucht ihr euch nicht einmischen, da darf man bauen, auf Teufel komm raus, weil dahinter haben wir eh den Biosphärenpark, der für den schönen Naturraum sorgt, also wo das auch diese Zusammenhänge auch nicht gesehen werden. Und das kommt halt relativ oft vor, dass das Label Biosphärenpark auch genau für Pro- und Contra-Argumentationen auch missbraucht wird.-Es gibt kaum jemanden, der sich im Biosphärenpark Wienerwald so gut auskennt wie Andreas Weiß. Er findet die imposantesten Naturdenkmäler und Ausblicke und kennt auch die Geheimtipps abseits der einschlägigen Wander-Apps. Und trotzdem, um die Vielfalt und Schönheit der Region an einem Platz einzufangen, empfiehlt er durchaus ausgetretene Pfade.-Grundsätzlich, oder wo man so dieses Biosphärenpark-Feeling am Rande der Großstadt Wien gut mitbringt, ist schlicht und ergreifend mit einem Blick vom Kobenzl über die Stadt oder oder vom Kahlenberg oder Sophienalpe. Also das sind halt einfach schon die oder vom Häuserl am Rohr, oder wie sie alle heißen, da Höhenstraße entlang. Dort haben wir auch immer wieder auch die internationalen Delegationen, wo man sagt: Biothereserve, Werner Woods und One Spot sozusagen. Dann sind wir meistens am Kobenzl, weil dort haben wir Infotafeln von uns auch und da können wir alles erklären, da kommen alle Landschaftstypen vor. Das ist für uns wieder interessant. Für mich persönlich sind natürlich vor allem die Punkte interessant, wo man auf eine Aussichtswarte raufgehen kann, der Kobenzl ist de facto sowas mit der Aussichtsplattform da am Kahlenberg, aber auch an anderen Stellen weiter hinten, ob das die Buchbergwarte ganz im Westen drüben, Asperhofen, Mariansbach, die Gegend, wo man einfach raufgehen kann und wirklich diesen sensationellen Blick hat über wirklich diese größte zusammenhängende Laubmischwaldfläche am Rande einer Millionenstadt. Das behauptet man. Also das ist angeblich, ist es die größte zusammenhängende Laubmischwaldgebiet Mitteleuropas am Rande einer Millionenstadt. Wenn man das dazu sagt, dann stimmt es. Das ist natürlich auch ein Marketing. Aber da sieht man es wirklich sehr eindrucksvoll. Aber das ist diese hügelige Landschaft, wo man gerade dort, was dann das geschlossene Waldgebiet ist, jetzt auch mit dieser Herbstfärbung, die heuer besonders schön und intensiv und ausdifferenziert war. Das ist schon lässig, das kann schon was. Und im Frühling dann natürlich auch, wo man die unterschiedlichsten Grünschattierungen noch hat. Also wenn das alles so frisch daherkommt und also dann denkt man schon, ist schon ein lässiges Gebiet dieser Wienerwald. Also ich empfehle, die Aussichtswarten zu besuchen und Überblick zu bekommen.-Das werden wir auf alle Fälle machen. Und das war unsere heutige Folge Stadtlandstrom. Vielen Dank für die interessanten Einblicke an unseren Guide UNESCO-Biosphärenpark Wienerwald-Direktor, Diplomingenieur Andreas Weiß. -Herzlichen Dank.-Bis bald.-Stadt. Land. Strom. Streifzüge durch Wiens Kulturlandschaften. Mit den beiden Natur- und Landschaftsvermittlern Andreas Schindler und Karl Schmoll. 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